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Übersicht über die Dozenten der Kurse seit 2004


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Prof. Jessica Cash, London
Sopran

Jessica Cash hat in ihrer sängerischen Laufbahn eine große Karriere gemacht. Als hoher Koloratursopran sang sie unter den namhaftesten Dirigenten an fast allen großen Opernhäusern Englands, vor allem Werke von Mozart. An der renommierten Guildhall-School of Music in London hat sie eine Professur für Gesang inne. Neben vielen anderen zählen Emma Kirkby und Evelyn Tubb in England und Maria Jonas in Deutschland zu ihren Meisterschülerinnen. Als Pädagogin strahlt sie eine unübertroffen große Anziehungskraft aus, was die große Zahl ihrer Schüler aus aller Welt bestätigt.



Jesper Christensen, Kopenhagen
Cembalo

Jesper Christensen ist Dozent für Cembalo, Kammermusik, Generalbass und Aufführungspraxis an der Schola Cantorum in Basel und derzeit Gastprofessor am Institut für Alte Musik der Kunstuniversität Graz und an der Università di Basilicata, Italien. Als Cembalist und Gründer einer „Schule“, die versucht, die Lehre und die stilistische Vielfalt der Barocken Quellen des Generalbassspiels in die Praxis umzusetzen, gibt er unzählige Konzerte und Meisterkurse an den wichtigsten Zentren und Festivals in ganz Europa. Hervorzuheben sind seine preisgekrönten Aufnahmen mit Musik von J. Mattheson, A. Corelli, G. Muffat, F. Geminiani und F. Bonporti, häufig in Zusammenarbeit mit Chiara Banchini und Gaetano Nasillo, sowie seine intensive künstlerische und wissenschaftliche Arbeit mit barocker italienischer Vokalmusik. Jesper Christensen publizierte 1990 sein Generalbasslehrbuch „Die Grundlagen des Generalbassspiels“ und 1996 den Artikel „Generalbaß“ für die neue Ausgabe der MGG. Ein weiterer Schwerpunkt seines Wirkens ist die Interpretation und Aufführungspraxis romantischer Musik auf der Basis historischer Tondokumente.



Kate Clark, Basel
Renaissanceflöten

KATE CLARK 1962 wurde Kate Clark in Sydney geboren. An der Universität ihrer Heimatstadt vollendete sie 1985 ihr Musikbaccalaureat auf moderner Flöte und Barockflöte. Im gleichen Jahr war sie Finalistin im Australischen Nationalen Flötenwettbewerb und spielte als Gast die erste Flöte beim Australian Chamber Orchestra. 1986 trat sie in die Barockflötenklasse des Barthold Kuijken am Königlichen Konservatorium im Haag (Niederlande) ein, wo sie ihr Solistendiplom 1990 mit Auszeichnung erwarb. Fasziniert von der Renaissanceflöte unternahm sie noch ein abschliessendes Studium mit Anne Smith an der Schola Cantorum Basiliensis in der Schweiz. 1993 gewann sie den ersten Preis im Internationalen Wettbewerb für Frühe Musik in Brugge (Belgien). Seit 1988 tritt Kate Clark als Solistin auf, und spielt mit Kammermusikgruppen und – orchestern in ganz Europa. Als 1. Flötistin bei „Les Musiciens du Louvre“ seit Juni 1994 hat sie mitgewirkt an zahlreichen Aufzeichnungen. Sowohl als Ochestermitglied als auch als Solislin hat sie teilgenommen an vielen Festspielen in Europa und in den Vereinigten Staten. Kamermusikalische Aufnahmen mit u.a. Wilbert Hazelzet, Peter-Jan Belder, Toyohiko Satoh and The Ensemble of the Classic Era. Als Renaissanceflötistin hat sie werke von Monteverdi, Schütz und Knüpfer mit Cantus Cölln aufgenommen. In 1998 hat sie das Attaignant Consort mitgegründet der sich auf !6 jh. Musik für consort mit Stimme und Harfe conzentriert. Kate Clark hat Vorträge und Kurse gegeben in Italien, Deutschland, Österreich, Israel und Australien. Sie unterrichtet regelmässig am Internationalen Sommerkurs für Frühe Musik in Urbino, Italien, und ist Dozentin für Barock- und Renaissanceflöte am Königlichen Konservatorium im Haag. Zur Zeit lebt sie mit ihrem MAnn und zwei Söhnen in Amsterdam.